Concerto grotto

Konzert der Philharmonie KlosterneuburgMontag, 28. Juni 2021.19.00 Uhr

Lourdes Grotte, Maria Gugging

Leitung: Roland Herret

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) – Eine Kleine Nachtmusik

  • Allegro
  • Romanze
  • Menuett
  • Rondo

Pavel Haas (1899 – 1944) – Studie für Streichorchester

Julius Bürger (1897 – 1995) – Adagio For Strings

Gustav Holst (1874 – 1934) – St. Paul’s Suite For String Orchestra op. 13

  • Jig (Vivace)
  • Ostinato (Presto)
  • Intermezzo (Andante con moto)
  • Finale „Dargason“ (Allegro)

Bartók (1881 – 1945) – Rumänische Volkstänze für Streichorchester

  • Joc cu bâtă (Allegro moderato)
  • „Brâul“ (Allegro)
  • Pe Loc (Moderato)
  • Buciumeana (Moderato)
  • Poargă Românească (Allegro)
  • Măruntel (L´istesso tempo)
  • Măruntel (Allegro vivace)

Waren die Serenaden früher als „Ständchen“ häufig mit Gesangsstimmen besetzt, so bediente man sich zur Zeit Mozarts und Haydns zunehmend Blasinstrumenten für eine „Abendmusik“, um sie für eine Musik im Freien passend zu gestalten. Mit dem Einzug der Serenaden in den Konzertsaal gewann die Besetzung mit Streichern Oberhand. So hatte Mozart seine bedeutende Bläserserenade c-Moll (KV 388) selbst auch nachträglich als Streichquintett (KV 406) bearbeitet.

Die Serenade „Eine kleine Nachtmusik“ G-Dur, KV 525, komponiert 1787, ist wohl bis zum heutigen Tag eine der beliebtesten und populärsten Serenaden überhaupt, die sowohl solistisch (Streichquartett mit Kontrabass) wie auch chorisch besetzt ihren Reiz entfaltet. Etliche Mythen und Geschichten ranken sich um die Entstehung des Werkes: So steht nicht fest, wer der Auftraggeber war, auch soll es ursprünglich 5 Sätze gegeben haben, wobei der 2. Satz nicht erhalten geblieben ist.

Es ist mehr als erstaunlich, dass die „Kleine Nachtmusik“ zu Lebzeiten Mozarts wahrscheinlich nie aufgeführt wurde. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde sie „entdeckt“ und verlegt. Danach war ihr Siegeszug nicht mehr aufzuhalten.

Pavel Haas erfuhr seine Grundschulausbildung und erste musikalische Ausbildung in Brünn. Nach dem Dienst in der Österreichisch-Ungarischen Armee konnte er ab 1919 seine musikalischen Studien an dem mittlerweile neu gegründeten Brünner Konservatorium fortsetzen und gilt als einer der bedeutendsten Schüler von Leoš Janáček. Zu seinen erfolgreichsten Werken zählt die Oper, „Der Scharlatan“ (Šarlatán), die 1938 in Brünn uraufgeführt wurde. Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen wurde die Musik von Pavel Haas wegen seiner jüdischen Abstammung verboten. 1941 erfolgte seine Deportation nach Theresienstadt, wo eine Weiterführung seines künstlerischen Schaffens im Ghetto zwar möglich war, wenngleich auch die trügerische Idylle des musikalischen Theresienstädter Künstlerlebens für Propagandazwecke der Nationalsozialisten missbraucht wurde. Hier entstand 1943 als eine von Haas´ letzten Kompositionen das einsätzige Werk „Studie für Streichorchester“, das vom Streichorchester der inhaftierten Musiker aufgeführt wurde. Das Stück ist Karel Ancerl, dem späteren Chefdirigenten der Tschechischen Philharmonie gewidmet. Ancerl war es auch, der die Uraufführung dirigierte. Ihm ist zu verdanken, dass aus dem vorhandenen Notenmaterial die Partitur rekonstruiert werden konnte. Das Grundmotiv zu „Studien für Streichorchester“ entstammt einer Zwischenaktsmusik der Oper „Scharlatan“.

Kurz vor Ende des Krieges wurde Haas 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz gebracht und dort ermordet. Seine Musik geriet zunächst in Vergessenheit. Seit ihrer Wiederentdeckung vor geraumer Zeit erleben seine Kammermusik, Vokalwerke, Bühnenmusik und Filmmusik eine Erneuerung.

Julius Bürger wurde als einer von acht Brüdern in Wien geboren und besuchte hier die Musikakademie. Er gehörte der Kompositionsklasse von Franz Schreker am Wiener Konservatorium an. Als Schreker 1920 zum Rektor der Musikhochschule in Berlin ernannt wurde, folgte ihm Bürger zusammen mit einer Reihe anderer Studenten nach, um hier das Kompositionsstudium fortzusetzen. Im Winter 1919/20 war Bürger zudem Mitglied der Kompositionsklasse von Engelbert Humperdinck. Schon in dieser Zeit wurde seine außergewöhnliche Begabung gewürdigt. Das zusätzliche Studium des Dirigierens begründete seine Karriere als Pianist, Dirigent und Arrangeur.

1939 emigrierte er nach Amerika, um sich vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten in Sicherheit zu bringen. Dort kehrte er  zum Stab der Metropolitan Opera in New York zurück, für die er bereits früher tätig gewesen war. Bürgers Mutter wurde auf dem Weg nach Auschwitz erschossen und fünf seiner Brüder wurden im Konzentrationslager ermordet. Seiner Mutter widmete er den langsamen Satz seines Cello Konzertes, das er in der Zeit seiner Emigration schrieb. Obwohl er das Komponieren in Amerika weitgehend aufgegeben hatte, gewann Bürger 1984 mit „Variationen über ein Thema von Karl Philipp Emanuel Bach“ den Kompositionspreis der University of Indiana, 39 Jahre nach dessen Entstehung.

Während bereits etliche Kompositionen Bürgers auf Toccata Classics eingespielt sind und es noch zu seinen Lebzeiten weitere Aufführungen seiner Kompositionen gab, bleiben andere Werke Bürgers unbeachtet. Adamas Quartett und Atout Kammermusikensemble haben sich zum Ziel gesetzt, im Rahmen des Exilarte- Zentrums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien solche Kompositionen dieses herausragenden Komponisten aufzuführen. Zum Repertoire des Atout Kammermusik-Ensembles, dessen Gründer Roland Herret ist, zählt auch das Adagio For Strings.

In seiner Tonsprache weicht Bürger deutlich von seinem Lehrer Humperdinck ab und orientiert sich vielmehr an der tonalen Struktur seiner Zeitgenossen Joseph Marx, Zemlinski und Korngold. Seine weit angelegten, symphonischen Bögen lassen Einflüsse des französischen Impressionismus, vor allem Debussys, spüren.

Im 20. Jahrhundert entdeckten mehrere Komponisten in England unabhängig voneinander die traditionelle Musik ihres Landes, die seit Henry Purcell (1659 – 1695) beinahe zum Erliegen gekommen war. Zu den bedeutendsten Vertretern dieser Komponistengeneration zählen Gustav Holst, Benjamin Britten, Edwald Elgar, Ralph Vaughan Williams und  William Walten.

Gustav Holst war von skandinavischer Herkunft (geboren als Gustavus Theodore von Holst) und es verband ihn mit Ralph Vaughan Williams, den er als Student am Royal College of Music kennen gelernt hatte, eine lebenslange Freundschaft, obwohl beide eine sehr unterschiedliche Tonsprache entwickelten.

Von schwächlicher Gesundheit, die ihm schon früh eine Pianistenkarriere unmöglich machte, wandte sich Holst zunächst der Posaune zu und widmete sich später immer mehr der Komposition. Dabei fand er reichhaltige Inspirationsquellen, die von Sanskrittexten bis zur Musik von Johann Sebastian Bach und Richard Wagner reichten. Seine Tonsprache und Orchestrierung weist indes Ähnlichkeiten zu Maurice Ravel und Igor Strawinski auf. In seinen Kompositionen würdigte er die englische Gesangs- und Chortradition. Er verschaffte ihr ein neues Gewand und übte damit einen nachhaltigen Einfluss auf seine Generation aus. Gustav Holst war zudem ein begeisterter Lehrer. Mit „St. Paul’s Suite For String Orchestra“ wollte er insbesondere das musikalische Interesse seiner Schüler wecken, weshalb die Suite für die Aufführung in der Schule geschrieben wurde. Entstanden ist dieses Werk 1913, nachdem er als Musikdirektor an seiner Schule, der St. Paul´s Girls´ School in Hammersmith, West London, im Zuge eines Zubaus einen Musiktrakt erhielt, in welchem ein schalldichter Raum für ihn eingerichtet wurde, den er bis zu seinem Lebensende nutzte.

Die beliebte Suite war bereits 1913 fertig gestellt, wurde aber erst 1922 veröffentlicht, nachdem Holst mehrere Umarbeitungen vorgenommen hatte, um möglichst alle Schüler einschließlich der Bläser einbinden zu können. Der Erfolg der vierteiligen Suite mag daran liegen, dass Holst es meisterhaft versteht, mit dem Orchester die stimmliche Affinität zu jenen vier Liedern zu finden, die den jeweiligen Sätzen zu Grunde liegen. Von den zahlreichen Kompositionen für Schülerorchester ist die St. Paul´s Suite für Streichorchester die bekannteste, während andere Kompositionen für seine Schüler weitgehend in Vergessenheit geraten sind.

Béla Bartók stammt aus einem musikalischen Elterhaus und begann schon in früher Kindheit zu komponieren, erhielt darauf von László Erkel Musikunterricht und studierte an der Königlichen Ungarischen Musikakademie Budapest. Dort lernte er Zoltán Kodály kennen, der ihn anregte, alte ungarische Volksmusik zu erschließen.

Die Erforschung der ungarischen Volksmusik, das Sammeln der Volksmelodien und der Tänze sowie deren wissenschaftliche Aufarbeitung beschäftigte ihn über Jahrzehnte. Die eigentliche ungarische Volksmusik konnte weder in den Kompositionen von Liszt und Brahms gefunden werden, die damals allgemein als ungarische Werke gehalten wurden, noch in der ungarischen Zigeunermusik, die in Kaffeehäusern zum Besten gegeben wurde. Vielmehr fand man sie bei den Bauern in den oft entlegenen Gebieten und Dörfern. Bartók pilgerte dorthin, um vor Ort ihre authentische Musik zu dokumentieren. Er stieß dabei auf eine unvermutet reiche Musiktradition und stellte dabei „urmusikalische Züge“ fest, die ihn dazu veranlassten, seine Forschungen auch auf die benachbarten Länder Slowakei, Ukraine, Rumänien, ja selbst bis nach Anatolien und Nordafrika auszudehnen.

Siebenbürgen war vor 1918 ein Teil Ungarns und ist heute ein Teil Rumäniens. Von dort stellte Bartók die Sammlung „Rumänischer Volkstänze aus Ungarn“ zusammen. Seine Ergebnisse wurden 1967 veröffentlicht, eine Anthologie, die nicht weniger als 1115 Instrumentalmelodien enthält. Sieben Melodien daraus bearbeitete er 1915 zu einem Klavierzyklus, den er 1917 zu einer Orchesterfassung erweiterte und auch in Folge mehrmals selbst bearbeitete.

Bartók versteht es, die beiden verschiedenartigen Elemente der Volksmusik und Kunstmusik dank seiner kompositorischen Genialität zu vereinen. Sein Oeuvre umfasst Werke von hoher musikalischer Bedeutung und lässt Volksmusik in neuem Glanz erstrahlen.

In der vorliegenden, weithin verbreiteten und bekannten Fassung eröffnet sich die Verschiedenartigkeit und Vielfalt der rumänischen Tänze. Es beginnt mit einem Stabtanz der Männer (1), gefolgt von einem Rundtanz (2. Braul). Der dritte Tanz wird als „Stampfer“ bezeichnet, der vierte Tanz stammt aus Butschum („Butschumer“) und ist ein im ¾ Takt gehaltener Kettentanz. Der fünfte Tanz ist eine rumänische Polka, die beiden Schlusstänze sind Schnelltänze.

Richard Gemel

 

Roland Herret und die PHILHARMONIE KLOSTERNEUBURG

Roland Herret, geboren 1983 in Wien, ist Gewinner nationaler und internationaler Violinwettbewerbe. Seinen ersten solistischen Auftritt hatte er mit zwölf Jahren. Es folgte die CD <14> mit Werken von Beethoven und Brahms sowie Fernsehauftritte im In- und Ausland. 2004 entstand die CD „Fritz Kreisler Geniestreiche“ mit einigen selten gespielten Werken des Wiener Geigers und Komponisten.

2010 gründete er Atout – die Kammermusikgruppe, das heute als führendes Ensemble für Kammermusik in großer Besetzung gilt. Über 150 Konzerte führten Atout bisher durch ganz Österreich sowie nach Italien, Deutschland, Belgien, Ungarn und Slowenien. In Klosterneuburg bestreitet Atout jedes Jahr eine eigene Konzertreihe, die „Klosterneuburger Kammerkonzerte“.

2013 schloss sich Roland Herret dem Adamas Quartett an, das seither zahlreiche Konzerttourneen unternommen.

Ergänzend zu seiner regen klassischen Konzerttätigkeit mit Atout und Adamas tritt er als Konzertmeister des Tango Orchesters Band-O-Neon auf und spielt im String Inspirations Quintet, einem Crossover-Ensemble des türkischen Geigers und Komponisten Serkan Gürkan.

Als Dozent bei Jugend- und Meisterkursen seit 2008 hat sich Roland Herret einen hervorragenden Ruf als Pädagoge erworben. 2013 rief er die Musikwoche Grünbach ins Leben, einen gemischten Kammermusikkurs für Studenten, Kinder und Amateure.

Seit 2018 erteilt er im Rahmen des Young Masters Programms der Musikuniversität Wien und der Johann Sebastian Bach Musikschule Kammermusikunterricht für hochbegabte junge Musiker.

Als künstlerischer Leiter der Philharmonie Klosterneuburg darf Roland Herret eine neue entdeckte Leidenschaft ausleben: das Dirigieren.

Das im Vorjahr gegründete Orchester setzt sich aus engagierten Amateurmusikern aus dem Raum Klosterneuburg und einigen Profis zusammen. Beim Adventkonzert des Stadtchors 2018 spielte das Orchester erstmals eine kurze Einlage, es folgten Konzerte in der Evangelischen Kirche Klosterneuburg (Pasticcio) und in der Lourdesgrotte (Concerto grotto). Beim Weihnachtskonzert 2019 bestritten die Musiker bereits den gesamten Orchesterpart. Im Oktober 2020 spielte das Orchester „Musikalische Nordlichter“ mit Werken von Edvard Grieg und Benjamin Britten. Heute folgt mit dem zweiten „Concerto grotto“ ein weiterer Meilenstein mit einem sehr anspruchsvollen Programm.

Besetzung:

Violine 1:
Mihály-Norbert Simó
Fiona Sonnek
Aurelia Gössweiner
Theresa Schöffl
Rita Götz
Harald Gnilsen

Rudolf Gruber

Violine 2:
Alfred Gieger
Ernst Kubr
Laura Potyka-Wainig
Markus Kinscher
Monika Meiller

Viola:

Nicolas Bernal-Montaña
Dorothea Ronniger
Hanns Stremnitzer
Felix Wabnegg

Violoncello:
Barna Károly

Birgit Götz
Angelika Altenburger
Cornelia Brunner
Wolfgang Kinscher

Kontrabass:
Franz König

www.stadtchor.at

 

Dieses Konzert wird vom Land NÖ unterstützt.

Stadtchor in der Carnegie Hall

Mitglieder des Stadtchors fliegen am 17.1.2020 nach New York, um bei der Erstaufführung des neuesten Werks von Karl Jenkins, dem „Miserere“, am 20.1.2020 in der Carnegie Hall mitzusingen. Das Chorwerk schrieb Jenkins zu seinem 75. Geburtstag für die Opfer des Konflikts im Nahen Osten.

Plakat
The town that never sleeps
Sir Karl Jenkins mit unserer Delegation

Empfang beim Bürgermeister

Anlässlich des 160-Jahr Jubiläums des Stadtchors ehrte Bürgermeister Mag. Schmuckenschlager die Mitglieder des Chors mit einem Empfang in der Aula des Bürgermeisteramts. Dort ist in mehreren Vitrinen die wechselvolle Geschichte des Stadtchors dokumentiert.

Frau Kammersängerin Adele Haas wird mit der Ehrenmitgliedschaft des Stadtchors für besondere künstlerische Leistungen ausgezeichnet.

Ein deutsches Requiem

Am 21. Oktober 2018 führte der Stadtchor Klosterneuburg zusammen mit dem Choram Publico unter der Leitung von Christopher Devine in der Krimkirche das Brahmsrequiem auf.

In der vollen Kirche ein tolles Erlebnis für die Zuhörer und die Sänger!

Philharmonie Klosterneuburg

Einladung ins neue
Orchesterprojekt in Klosterneuburg!

Der Stadtchor Klosterneuburg hat eine große Geschichte als Gesangs- und Orchesterverein.
Diese Tradition wird nun wiederbelebt!Sie wollen mitspielen?
Wir nehmen Streicher mit guten Instrumentalkenntnissen auf. Jugendliche und Erwachsene sind gleichermaßen willkommen!

Geleitet wird das Orchester vom Klosterneuburger Geiger Roland Herret, der als Mitglied des Adamas Quartetts und der Kammermusikgruppe Atout alle­ Aspekte des gemeinsamen Musizierens kennt und als Leiter der Musikwoche Grünbach schon viele Hobbymusiker in die Kunst des Zusammenspiels einführen konnte. Mit seiner Begeisterung wird er bestimmt auch die Mitglieder des Orchesters anstecken!Neben Konzerten mit symphonischem Repertoire wird es gemeinsame Auftritte mit dem Stadtchor geben. Die Proben beginnen im November. Im Dezember sind bereits die ersten Auftritte geplant.

Sommerseminar in Horto, Griechenland

Delegation des Stadtchors Klosterneuburg bei Chorprojekt in Griechenland

Auch für den Sommerurlaub können einige Mitglieder des Stadtchors Klosterneuburg das Chorsingen nicht lassen: Sie nehmen derzeit an einem internationalen Projekt im nordgriechischen Horto teil, bei dem unter Leitung des Englischen Dirigenten Timothy Brown Beethovens C-Dur Messe einstudiert und am 5. August im lokalen Open-Air-Theater aufgeführt wird.